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Gesellschaftstheorie
C.2. "Arm sein" gestern, heute und morgen - soziale Ungleichheit zeigt sich in Lebenschancen - "weil du arm bist, musst du früher sterben....."
Wer arm ist, kann sich nur noch das Nötigste leisten und vielleicht noch nicht einmal das. So gesehen scheint es gerechtfertigt zu sein von öffentlicher Armut in Deutschland zu sprechen. Nicht ganz 12 Millionen Deutsche (14,5 %) sind von Armut bedroht, darunter knapp 2 Millionen Kinder und Jugendliche, d.h. jedes 6. Kind unter 16 Jahren. So lässt sich das Ergebnis der letzten Veröffentlichung lesen, die das Statistische Bundesamt 2011 vorstellte. Die Armutsgefährdungsquote verharrt trotz Anstieg der Beschäftigten auf hohem Niveau. Neben den sozialstaatlichen Veränderungen sollen auch die strukturellen Veränderungen des Arbeitsmarktes dargestellt und untersucht werden. Politisches Handeln, das einseitig darauf gerichtet ist, privaten Reichtum zu mehren, nimmt nicht nur mehr Armut, zunehmende soziale Ungleichheit und Unterversorgung in Kauf. - Argumente zur Einschränkung zum Abbau des Sozialstaates sollen hinterfragt werden.
Zielgruppe: MitarbeiterInnen aus der sozialen, pädagogischen u. sozialpolitischen Arbeit sowie (sozial-) politisch Interessierte
Teilnehmerzahl: 12- 16 Dauer: 3 Tage Kosten: 240,00 € p.P.
Termin: 05.03. - 07.03.2012 Hannover
Termin: 08.10. - 09.10.2012 Neuhaus und natürlich auf Nachfrage