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Politik u. Gesellschaft
D.4. Partizipation in Organisationen und Gesellschaft - zwischen In- und Exklusion
Immer mehr Menschen leben in so schwierigen, unsicheren Verhältnissen, dass sie sich aus der Gesellschaft ausgeschlossen fühlen. Eine objektiv prekäre Lage im Hinblick auf Erwerbs- / Finanzsituation, soziale, kulturelle Teilhabe u. a. spielt eine wichtige Rolle. Es gibt aber auch individuelle Einflussfaktoren und Bedingungen. So fühlt sich nicht jede/r Hartz IV EmpfängerIn abgehängt, umgekehrt nicht jede/r in gesicherten Lebensumständen fühlt sich "in der Gesellschaft". Neben Begriffen objektiver/ subjektiver Exklusion spielt der Begriff Vertrauen im Verhältnis zu den beiden anderen Faktoren eine Rolle. So wird nach aktivem, selbstgerichtetem (Vertrauen in sich) und einem passiven, außengerichteten (Vertrauen in andere) unterschieden und deren Zielrichtung (zwischenmenschlich, institutionell, sozial, in das System und die Zukunft). Von besonderem Interesse für die Forschung sind die Folgen auf Einstellungen/ Handlungen für politisches Verhalten, soziales Engagement, Lernen, (Chancen Motivation), körperliche und mentale Selbstsorge. Ältere Ansätze interessierten sich für Überlebensstrategien, zu denen die Organisierungsfähigkeit und im Gegensatz die "Angst vor den unteren Klassen" gehörte.
Zielgruppe: sozialpolitisch Interessierte
Teilnehmerzahl: 12- 16 Dauer: 2 Tage Kosten: 170,00 € p.P.
Termin: 19.03. - 20.03. 2012 Hannover und natürlich auf Nachfrage
Termine und Orte von Juni - Dezember werden am 14./15.01.2012 eingestellt.